Noch nicht dabei?

Übersicht für Interessierte
  • Dauer:
    Gesamtes Gartenjahr, 1. März bis zum 28. Februar
  • Anteil:
    ca. 7 verschiedene Gemüsesorten (ca. 5kg) pro Woche, Menge in etwa für 2-3 Personenhaushalt. 1/2 Anteil möglich.
  • Rechte & Pflichten:
    Abnahme/Abholung am jeweiligen Depot und Beitragszahlung des jeweiligen Anteils.
  • Freiwilliges:
    Teilnahme an Veranstaltungen, Mitarbeiten auf dem Hof oder in freien Arbeitsgruppen, Beteiligung in Gremien und Entscheidungsfindung.
Mitmachvereinbarung

Die Vereinbarung bringt den landwirtschaftlichen Betrieben (Klaus Fix inkl. Personal, als Erzeugende) mit einer Gruppe privater Haushalte (Solawi-Mitmachende), den Verbrauchenden, zusammen. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Erzeugung verpflichtet sich diese Gruppe, jährlich im Voraus einen festgesetzten (monatlichen) Betrag an den Solawi-Betrieb zu zahlen. Wesentlich ist also, dass die Gruppe die Abnahme der Erzeugnisse garantiert und die Ernte bzw. alles, was notwendig ist, um diese zu erzeugen, vorfinanziert. Alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte. Unsere Mitmachvereinbarung bezieht sich auf ein Gartenjahr, also vom 1. März bis zum 28. Februar eines jeden Jahres.

Solidarische Finanzierung und Bieterrunde

Die Mitmacher:innen erklären sich im voraus bereit, für ein Gartenjahr, beginnend im März bis zum Februar des Folgejahres, gemeinsam und anteilig das Budget des Landwirtschaftsbetriebes zu tragen. (Derzeit gibt es noch die Möglichkeit, auch innerhalb des Gartenjahres bei der Solawi fix-hof einzusteigen, meldet Euch einfach!)

Vor Beginn des Gartenjahres wird eine Bieterrunde durchgeführt. Die geplanten Betriebskosten werden durch die zu versorgenden Mitmacher:innen geteilt, wodurch sich für das Jahr ein Richtwert des zu zahlenden Betrages für einen Anteil ergibt. In der Bieterrunde kann dann jede:r Mitmacher:in ein Gebot abgeben, das den eigenen finanziellen Möglichkeiten entspricht und das etwas über oder unter dem Richtwert liegen kann. Das Ziel der Bieterrunde ist es, dass die Gemeinschaft mit ihren Geboten insgesamt das Budget des Landwirtschaftsbetriebes aufbringt.

Die erzeugten Lebensmittel werden, unabhängig von den einzelnen Monatsbeiträgen, zu gleichen Anteilen an die Mitmacher:innen verteilt. Auf Wunsch des Bauern übernimmt auch der Hof selbst einige Anteile und beteiligt sich dementsprechend am Budget.

Die Gemeinschaft trägt sich somit solidarisch untereinander und zusammen wird die Existenz des bäuerlichen Landwirtschaftsbetriebes gesichert.

Entscheidungsfindung und Beteiligung

Es werden regelmäßig Treffen durchgeführt (momentan jeden ersten Dienstag im Monat, online). Die Termine sind für jede:n Mitmacher:in offen und werden vorher angekündigt. Bei diesen Treffen bespricht der Bauer alle anbau- und betriebsrelevanten Entscheidungen mit der Gemeinschaft. Somit besteht für jede:n die Möglichkeit sich einzubringen.

Ein Orga-Team, das von der Gemeinschaft für das Gartenjahr gewählt wird, unterstützt den Bauern und ist auch Ansprechpartner für die Mitmacher:innen.

Darüber hinaus gibt es übers Jahr mehrere Veranstaltungen auf dem Hof. Im Sinne eines lebendigen Austauschs innerhalb der Gemeinschaft und mit dem Bauern halten wir es für wünschenswert, dass jede:r Mitmacher:in mindestens einmal im Jahr an einem Termin auf den Hof kommt, auch um sich mit eigenen Augen ein Bild von der geleisteten Arbeit zu machen. Meist besteht auch die Möglichkeit, Partner:in oder Familie mitzubringen, und insbesondere für die Kinder wird so Landwirtschaft viel besser erfahrbar.

Zudem besteht an mehreren Terminen im Jahr die Möglichkeit zur Mitarbeit, z.B. zur Karotten- und Kürbisernte – kulinarische Vergnügen danach nicht ausgeschlossen! Derzeit experimentieren wir auch mit dem Anbau von Erdbeeren, um den sich verstärkt die Gemeinschaft kümmert.

Gartenjahr 2022 – Lieferungen Überblick

Dauerbrenner sind natürlich Kartoffeln. Über 80 kg wurden hier über rund 30 Kalenderwochen/Jahr ausgegeben. Im weiteren ein Überblick über die ingesamte Vielfalt der Lieferungen. Um den Überblick halten zu können wird jede Sorte nur einmal im „Hauptzeitraum“ aufgeführt.

In der Regel wird wöchentlich geliefert, in den Wintermonaten (ungefähr KW 50 bis KW 12) ertragsbedingt zwei-wöchentlich.

Kalenderwochen 02 bis 19
Wirsing, Kohlr.Superschm., Knollensellerie, Zwiebeln, Brot (Roggen, Misch-,…), Weisskohl, Lauch, Lagerkohlrabi, Rosenkohl, Grünkohl, Feldsalat, Asia Salat, Rucola, Rotkohl, Spinat, Blumenkohl, Blattsalat

Kalenderwochen 20 bis 29
Rhabarber, Kohlrabi, Chinakohl, Choi, Fenchel, Spitzkohl, Brokkoli, MiniGurke, Mangold, Zucchini, Radicchio, Auberginen, Tomaten (versch. Sorten), Staudensellerie, Rote Bete, Bohnen, Aubergine

Kalenderwochen 30 bis 39
Kartoffeln, Melonen, Zuckermais, Spitzpaprika, Basilikum, Rettich, Tafeltrauben

Kalenderwochen 40 bis 49
Paprika, Kürbis, Endivie, Petersilie, Romanesco, Zuckerhutsalat, Kohl

Gartenjahr 2022 – Depots

Die Verteilung der Anteile erfolgt über Depots. Die Depots sind selbstorganisierte Abholstellen für eine bestimmte Anzahl von Mitmacher:innen.

Auf dem Hof werden die Anteile entsprechend der Anzahl von Mitmachenden des jeweiligen Depots in Gemüsekisten vorgerichtet (kein Verpackungsmüll!) und in die Depots geliefert, zurzeit Donnerstag nachmittags. Dort können sie dann von den Mitmacher:innen abgeholt werden.

Im Moment gibt es folgende Depots:

– Hof (in Rödersheim-Gronau)
– Mannheim – Feudenheim
– Mannheim – Wallstadt
– Mannheim – Neckarstadt

Es werden weiterhin noch Depots gesucht. Aus Erfahrung reicht ein kleiner, von außen zugänglicher Raum oder eine Garage, die man für die Zeit der Abholung zur Verfügung stellt, evtl. mit Stromanschluss zur Kühlung empfindlicher Gemüse im Sommer.

Vielleicht kennst Du auch einige Leute, Freunde, Bekannte, Nachbarn, die sich ebenfalls für die Idee der Solidarischen Landwirtschaft begeistern? Und Ihr wollt Euer eigenes Depot gründen? Dann sprecht uns einfach an!

Gartenjahr 2022 – Lieferungen Mengen

Nachfolgend werden einige Lieferungen an unsere Mitmacher:innen aus dem Gartenjahr 2022 aufgelistet. Die dargestellte Menge und Vielfalt ist exemplarisch, denn die tatsächlichen Lieferungen variieren je nach vereinbartem Anbauplan und Wetterverhältnissen bzw. resultierendem Ertrag.

KW 8KW 23
Roggenbrot – Stck.1,00Brot – Stck.1,00
Kartoffeln – kg3,00Kartoffeln vwfk – kg2,50
Karotten – kg1,30Chinakohl – Stck.1,00
Kn.-Sellerie – Stck.1,00Blumenkohl – Stck.1,00
Grünkohl – Stck.1,00Blattsalat – Stck.1,00
Rosenkohl – kg0,60Erdbeeren – Schale1,00
Feldsalat – kg0,30Kohlrabi – Stck.1,00
Spitzkohl – Stck.1,00
Fenchel – Stck.1,00
KW 28KW 32
Staudensellerie – Stck.1,00Salat – Stck.2,00
Rotkohl – Stck.1,00Fenchel – Stck.1,00
Rote Bete – kg.1,00Zucchini – Stck.1,00
Mangold – kg.0,50Minigurke – Stck.1,00
Zucchini – Stck.2,00Tomaten – kg.1,00
Bohnen – kg.0,14Auberginen – Stck.1,00
Minigurken – Stck.2,00Melone – Stck.1,00
Auberginen – Stck.1,00Rote Bete – kg0,50
Cocktailtomaten – kg.0,17Zuckermais – Stck.1,00
Tomaten – kg.1,00Spitzpaprika – Stck.2,00
Cocktailtomaten – kg0,20
KW 37KW 45
Salat – Stck.2,00Salat – Stck.1,00
Basilikum – Bd.1,00Blumenkohl – Stck.1,00
Kartoffeln – kg2,00Kartoffeln – kg4,00
Zuckermais – Stck.2,00Kn.-Sellerie m. Grün1,00
Tomaten – kg.0,50Kürbis – Stck.1,00
Kohlrabi – Stck.2,00Feldsalat, grün0,15
Pak-Choi – Stck.1,00Feldsalat, rot0,07
Bundzwiebeln – Stck.1,00Rucola0,07
Spitzpaprika – Stck.4,00Asia-Salat0,25
Auberginen – Stck.3,00
Tafeltrauben – kg0,70
Cocktailtomaten – kg0,10



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